Arbeitskleidung ist längst mehr als „nur“ robustes Material: Sie muss schützen, mitdenken, gut sitzen und im harten Alltag zuverlässig funktionieren. Genau an dieser Schnittstelle hat sich Engelbert Strauss zur Referenz entwickelt – nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch für viele Betriebe in der Schweiz, die Wert auf professionelle Ausstattung und verlässliche Beschaffung legen. Vom …
Engelbert Strauss: Workwear-Marke mit Kultfaktor

Arbeitskleidung ist längst mehr als „nur“ robustes Material: Sie muss schützen, mitdenken, gut sitzen und im harten Alltag zuverlässig funktionieren.
Genau an dieser Schnittstelle hat sich Engelbert Strauss zur Referenz entwickelt – nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch für viele Betriebe in der Schweiz, die Wert auf professionelle Ausstattung und verlässliche Beschaffung legen.
Vom Handelsbetrieb zur modernen Workwear-Ikone
Die Wurzeln reichen in eine klassische Händlertradition zurück – und der eigentliche Unternehmensstart wird auf die Nachkriegszeit datiert: Um 1948 gründete Engelbert Strauss das Unternehmen, aus dem sich über Jahrzehnte ein Spezialist für Workwear, Arbeitsschutz und Sicherheitsschuhe entwickelte.
Bereits früh setzte man auf Versand/Distanzhandel und baute das Sortiment systematisch aus – von Handschuhen bis hin zu kompletter Schutz- und Berufsbekleidung für zahlreiche Gewerke.
Heute wird das Unternehmen weiterhin familiengeführt (u. a. durch Henning und Steffen Strauss) und ist wirtschaftlich in einer Größenordnung angekommen, die man sonst eher von großen Konsumgütermarken kennt.

Schweiz als wichtiger Markt
Für Schweizer Kundinnen und Kunden ist entscheidend: Strauss ist nicht „nur aus dem Ausland erreichbar“, sondern strukturell auf die Schweiz ausgerichtet.
Dazu gehören unter anderem:
- Eine Schweizer Zweigniederlassung der Strauss Europe AG in St. Gallen (seit 2010)
- Ein dedizierter Schweizer Auftritt/Shop (strauss.com/ch) und Helpcenter-Inhalte für Versand, Umtausch und Serviceprozesse
Gerade für Schweizer Betriebe im Bau, in der Gebäudetechnik, im Garten- und Landschaftsbau oder in Werkstätten zählt diese Professionalität im Hintergrund: klare Zuständigkeiten, zuverlässige Erreichbarkeit und Prozesse, die auch im Tagesgeschäft funktionieren.
Entwicklung, Projekte und Infrastruktur
Ein Teil der Markenwirkung kommt nicht nur aus dem Produktdesign, sondern aus der Infrastruktur.
Am Stammsitz in Biebergemünd wurde ein Campus-Konzept umgesetzt, das Verwaltung, Schulung/Academy, Entwicklung und Flagship-Retail zusammenführt. Für viele wirkt das wie ein „Workwear-Ökosystem“ – mit kurzen Wegen zwischen Produktentwicklung, Test, Vermarktung und operativer Abwicklung.
Für Firmenkunden besonders interessant ist außerdem das Thema Textilveredelung (z. B. Druck/Stick), weil sich Arbeitskleidung damit zur einheitlichen Team-Ausstattung weiterentwickelt: sichtbar, wiedererkennbar, professionell.

Markenaufbau: Vom Handwerk zur breiten Community
Engelbert Strauss hat es geschafft, aus klassischer Berufsbekleidung eine Marke mit Identität zu formen.
Ein Hebel dabei sind Partnerschaften und Sponsoring-Aktivitäten, die weit über „Nischenwerbung“ hinausgehen – etwa im Sportumfeld. Das stärkt Reichweite und Wiedererkennung, ohne den Profi-Kern (Funktion, Schutz, Alltagstauglichkeit) zu verlieren.
Diese Kombination erklärt auch, warum Strauss nicht nur bei großen Unternehmen, sondern ebenso bei kleineren Handwerksbetrieben so präsent ist: Die Marke wirkt modern, aber nicht beliebig – und trifft damit einen Nerv im Arbeitsalltag.
Engelbert Strauss ist mehr als ein Anbieter von Arbeitskleidung: Hinter der Marke steht eine gewachsene Unternehmensgeschichte, eine ausgeprägte Infrastruktur und eine klare Strategie, die Funktion und Markenwelt zusammenbringt.
Unterm Strich ist das ein Setup, das Professionalität ausstrahlt – und genau das suchen viele Betriebe, wenn Arbeitskleidung nicht „nebensächlich“, sondern Teil von Sicherheit, Effizienz und Arbeitgebermarke ist.








